6. Würzburger Forum Hepatologie

Wir möchten Sie sehr herzlich zum mittlerweile sechsten Forum Hepatologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik II einladen. Auch in diesem Jahr wenden wir uns wieder aktuellen Entwick- lungen zu und geben einen Ausblick auf zukünftige Trends.

Einen wesentlichen Schwerpunkt stellt erneut die Versorgung von Patienten mit akuten und chronischen Lebererkrankungen in der niedergelassenen Praxis dar. Zunächst beleuchten wir Vorsorgestrategien bei diesen Patienten und diskutieren medizi- nisch und wirtschaftlich sinnvolle Wege für den Alltag. Dies ist insbesondere auch für die stetig wachsende Zahl der Fettleberpa- tienten in der Primärversorgung relevant. Nachfolgend gehen wir auf die häu g unterschätzte gesteigerte Thromboseneigung von Patienten mit Leberzirrhose und die heikle Problematik der damit verbundenen Antikoagulation ein. Ein besonderer Schwerpunkt wird dieses Jahr auf der alkoholischen Lebererkrankung liegen, ein vermeintlich altbekanntes Krankheitsbild bei dem es relevante Neuigkeiten zu berichten gibt.

Raumforderungen der Leber stellen für alle, die regelmäßig Ultraschall-Untersuchungen durchführen. eine differentialdia- gnostische Herausforderung dar. Hier werden wir mit Ihnen die differentialdiagnostischen und therapeutischen Optionen diskutieren und aufzeigen, wo chirurgische Maßnahmen indiziert sind. Natürlich darf auch nach den jüngsten Neuzulassungen der nächsten Generation an antiviralen Medikamenten ein Blick auf die aktuelle HCV Therapie nicht fehlen. Hier zeichnet sich mit den neuen pan-genotypischen Medikamenten eine deutliche Vereinfachung ab. Zum Abschluss gehen wir auf die Problematik von Reise-Rückkehrern mit Lebererkrankung ein. Sie dürfen auf infektiologische Raritäten aber auch nicht ganz so seltene relevante Krankheitsbilder gefasst sein.

Um Sie persönlich aktiv in die Veranstaltung einzubinden, sind natürlich auch eigene Fälle zum Thema sehr willkommen und können mit den Experten diskutiert werden. Wir würden uns sehr über Ihr Kommen und einen regen klinischen Austausch freuen.

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